UNSER PRODUKTIONSLEXIKON

 

Maschinen

Anleimmaschinen

Zum Beleimen von Bezügen, Papieren und Pappen bis 70 x 100 cm.

 

Anreibmaschine

Kaschierte oder bezogene Pappen werden unter Druck durch eine Walze geschoben.

 

Ansetzmaschinen

Mithilfe austauschbarer Werkzeuge können Anhänger oder Drehscheiben geöst,
Mechaniken eingenietet oder Druckknöpfe montiert werden.

 

Rückstichhefter

Zum Klammern von Blöcken und Broschüren.

 

Drahtkammbindemaschinen

2:1-Teilung, Lochung eckig (Renz) bis A3.

 

Eckenabrundmaschinen

Zum Abrunden von Ecken an Buchblocks und Broschüren, für 5er, 7er, 9er, 14er
und 20er-Radien mit kleinem Grad.

 

Flachschneider

Zum Schneiden von Papieren und Pappen im Stapel.

 

Kanteneinschlagmaschine

Schlägt bei einer Mappe oder bei einer Buchdecke die Kanten des Bezugs nach innen ein.

 

Papierbohrmaschinen

Zum Bohren von Löchern in einem Stapel.

 

Rill- und Stauchmaschinen

Bis zu einer Einschubbreite von 50 cm.

 

Stanzmaschinen

Vier halb automatische Tiegel bis 61 x 86 cm, zwei Vollautomaten, Heidelberger Tiegel A4 und A3.

 

Winkelschweißgerät mit Schrumpftunnel

Um Produkte mit einer Schutzfolie zu überziehen oder zu Sets zu verpacken.

 

Verarbeitungstechniken

Bohren

Heraustrennen eines runden Lochs aus dem Werkstoff. Durch das Ableiten des getrennten Materials ins Innere des Bohrers entsteht ein rückstandfreies Loch.

 

Perforieren

Ein Material wird durch ein unterbrochenes Messer zertrennt (geschlitzt)
oder mittels eines Perforierkamms mit kleinen Löchern versehen.

 

Rillen

Durch einen Rillstahl wird Papier oder Karton in einen Kanal gedrückt, sodass entlang dieser Linie das Material gefaltet werden kann, ohne auf der Oberfläche zu reißen.
Kann durch Stanzwerkzeuge oder Rillmaschinen erfolgen.

 

Stauchen

Zwei Backen drücken das Material schlagartig auf eine Stahllinie und raffen es dabei seitlich,
sodass auf der einen Seite eine Rille und auf der anderen Seite eine eher rechteckige Wulst entsteht.
Pappen ab circa 1,5 mm können nicht mehr gerillt, sondern nur gestaucht werden.

 

Ritzen

Das Material wird auf zwei Drittel der Dicke eingeritzt. Entlang dieser Ritzlinie können der Karton oder die Pappe
mit weniger Spannung als bei einer Rille um maximal 90 Grad gefaltet werden.

 

Schneiden

Trennt einen Bogen in der gesamten Breite oder Länge in gerader Linie.

 

Stanzen

Mithilfe eines Stanzwerkzeugs kann jede beliebige geometrische Form aus einem Werkstoff
herausgetrennt und gleichzeitig gerillt, geritzt und perforiert werden.

 

Kaschieren

Aufeinanderkleben von zwei gleichen Materialien oder eines Kerns mit zwei gleichen Materialien (Sandwich),
um Dicke und Steifigkeit zu erhöhen.

 

Beziehen

Bekleben einer dicken Pappe mit einem Papier oder Bezugsmaterial, bei dem das Bezugsmaterial über die äußeren Kanten auf der anderen Seite eingeschlagen wird.

 

Spiegeln

Das rückseitige Aufkleben eines Zuschnitts auf eine bereits bezogene Pappe.

 

Veredelungstechniken

Cellophanieren

Aufbringen einer transparenten Folie mittels Hitze, Klebstoff und Druck.
Die Folie kann matt oder glänzend sein und eine zusätzliche vollflächige Leinenprägung erhalten.

 

Blindprägung

Verformen des Materials mit einem Prägeklischee.
Dabei wird das Material verdichtet (Tiefprägung) oder verlagert (Hochprägung).

 

Heißfolienprägung

Flaches, partielles Aufbringen einer metallischen oder farbigen Folie mit einem Prägeklischee, Druck und Hitze. Ist der Werkstoff dick und voluminös genug, kann eine Heißfolienprägung auch vertieft sein.

 

Reliefprägung

Dreidimensionales Verformen eines Materials durch ein entsprechend
gearbeitetes Prägeklischee und eine Patrize.

 

Siebdruck

Durchdruckverfahren, bei dem mit einem Rakel Druckfarbe durch ein Sieb gestrichen wird.
Der Farbauftrag ist im Vergleich zum Offsetdruck 50- bis 100-mal dicker.

 

Offsetdruck

Indirektes Flachdruckverfahren, bei dem die Druckfarbe nicht direkt von der Druckplatte,
sondern über eine weitere Walze, den Drucktuchzylinder aufgebracht wird.

 

UV-Lackierungen

Aufbringen von partiellen oder vollflächigen matten oder glänzenden Lacken, die durch Bestrahlung mit ultraviolettem Licht in Sekundenschnelle aushärten.
UV-Lackierungen können im Offset- oder Siebdruck ausgeführt werden.

 

Lasern

Durch speziell gebündeltes Licht wird ein Werkstoff in der Oberfläche abgetragen. Dies kann in unterschiedlichen Ebenen geschehen, sodass ein Relief entsteht, oder auch vollständig, um filigrane Ausstanzungen zu erzeugen.

 

Materialien

Papier und Pappe

Unter Papier versteht man einen flächigen Werkstoff, der aus Fasern meist pflanzlicher Herkunft besteht.
Diese Fasern werden aufgeschwemmt und über ein Sieb entwässert, verdichtet und getrocknet.
Bei Flächengewichten von bis zu 200 g/qm spricht man von Papier, darüber von Pappe.

Jedes Maschinenpapier und jede Pappe haben eine Laufrichtung und eine Dehnrichtung.
Die Richtung, in der das Papier bei der Herstellung durch die Maschine läuft, ist die Laufrichtung.
In dieser Richtung fließen die Papierfasern auf das laufende Sieb und richten sich der Länge nach aus.
Quer dazu liegt die Dehnrichtung. Läuft ein Papierbogen mit der kürzeren Seite aus der Maschine,
wird von Schmaler Bahn (SB) gesprochen, ist es die breitere Seite, von Breiter Bahn (BB).

Jedes Papier und jede Pappe reagiert auf Klimaschwankungen und Veränderungen der Luftfeuchtigkeit durch Dehnung oder Schrumpfung. Diese Eigenschaft nennt sich hygroskopisch und hat zur Folge, dass ein Papier,
das sich, aus welchem Grund auch immer, nicht gleichmäßig dehnen und zusammenziehen kann, wellig wird.

 

Holzhaltiges Papier

Besteht neben Zellstoff mindestens zu fünf Prozent aus mechanisch zerkleinertem Holzschliff.

 

Holzfreies Papier

Wird ebenfalls aus Holz hergestellt. Der Aufschluss der Faser findet auf chemischem Wege statt
und das Lignin wird weitestgehend herausgetrennt.
So entsteht ein hochwertiges Papier, das so gut wie nicht gilbt und nicht brüchig wird.

 

Bilderdruckpapier

Weiße, matt, seidenmatt oder glänzend gestrichene Papiere zwischen 70 und etwa 170 g/qm;
ab circa 180 g/qm spricht man von Bilderdruckkarton.

 

Naturpapier

Weiße oder durchgefärbte Papiere, die keinen Strich besitzen.
Oft oberflächengeleimt oder geglättet. Bei über 170 g/qm heißt es Naturkarton.

 

Werkdruckpapier

Ungestrichene Papiere, meist holzfrei oder leicht holzhaltig, mit hohem Volumen.

 

Pappe

Wird aus Holzschliff, Zellstoff und/oder Altpapier in Grammaturen ab circa 200 g/qm hergestellt.

 

Chromosulfatkarton

Mehrlagiger Karton mit meist mehrfach gestrichener Oberfläche und sehr guten
Stanz-, Rill-und Prägeeigenschaften.

 

Maschinengraupappe

Wird in Dicken von 1 bis 4 mm aus Altpapier hergestellt und dient meistens als Kern
bei der Herstellung von bezogenen Einbänden und Kästen.

 

Maschinenholzpappe

Holzpappen bestehen aus reinem Holzschliff.
Bei einem geringen spezifischen Gewicht werden sie zwischen 1 und 4 mm hergestellt.
Sie sind sehr saugfähig und werfen sich wenig. Sie werden für Bierdeckel oder im Displaybau benutzt.

 

Les Naturals®-Pappe

Durchgefärbte Pappe in vierzehn Farben, zu 100 % aus Altpapier hergestellt.
Lieferbar in 325 g/qm und einer Dicke von circa 0,5 mm oder in 630 g/qm bei circa 1 mm Dicke.

 

French Connection-Pappe

Hochverdichtete Vollpappe in Grau oder Natur, einseitig glanzlackiert.
Bei circa 1 mm beträgt das Flächengewicht 1050 g/qm.

 

Bezugsstoffe

Als Bezugsstoffe eignen sich die meisten Papiere bis zu einem Flächengewicht von circa 180 g/qm.
Daneben gibt es eine große Auswahl an Gewebe, Kunstleder und Kunststoffen,
die sich zum Beziehen von Pappen eignen.

 

Buchbinderleinen

Gewebte Stoffe aus Natur- oder Kunstfasern, die auf ein Papier aufgebracht sind,
um beim Beziehen ein Durchschlagen des Leims zu verhindern.

 

Buckram

Ein robustes Gewebe aus Leinen und/oder Baumwolle mit einer Acrylatbeschichtung.

 

Kunstleder

In der Buchbinderei meist Papiere mit einer dünnen Vinyl- oder Acrylatbeschichtung.
In vielen Farben und Oberflächenprägungen erhältlich.

 

Produkte aus Papier und Pappe

Mappen und Taschen

Eine Mappe kann im Unterschied zur Tasche aufgefaltet und flach hingelegt werden. Eine Tasche besitzt ein feststehendes Innenfach. Gleichwohl sind die Grenzen fließend. So kann in eine Mappe zum Beispiel eine feststehende Einstecktasche geklebt werden. Mappen können durch Klappen an den Seiten, Einstecktaschen, Abheftvorrichtungen, Verschlüsse und Tragegriffe ergänzt werden.
Sie können direkt aus Karton oder Pappe oder aus bezogener Graupappe gefertigt werden.

 

Ringordner

Ringordner sind Mappen mit einer Ringmechanik. Ringmechaniken gibt es für Inhalte von 5 bis 65 mm Dicke.
Ein Ringordner kann wie eine Mappe um weitere Klappen, Verschlüsse und Einstecktaschen ergänzt werden.

 

Speisekarten

Speisekarten sind Mappen oder auch Klemmbretter, die den besonderen Gegebenheiten in der Gastronomie Rechnung tragen. So werden Papiere und Pappen in der Regel cellophaniert, um sie gegen Fett und Feuchtigkeit unempfindlich zu machen, oder aber Pappe wird mit bereits appretierten Gewebe oder mit Kunstleder bezogen.
Um ein Wechseln der Inhaltsseiten zu ermöglichen, werden innen Einlagen mit Passepartouts oder Leisten,  Buchschrauben, Ring- oder Klemmmechaniken oder Gummizüge zum Einhängen der Blätter eingearbeitet.

 

Weiß- oder Blindmuster

Weiß- und Blindmuster sind unbedruckte Muster aus Originalmaterial, die über Format und Umfang und
zum Teil über die spätere Verarbeitung Auskunft geben.

 

Dummy

Sind einige Flächen oder Seiten eines Weißmusters gestaltet, spricht man vom Dummy.

 

Kästen und Schachteln

Bestehen aus einem Ober- und Unterteil oder auch einem Deckel und einer Kiste.

Auch der Deckel hat einen Boden. Hier hat die Art der Vermaßungsangaben mit Breite mal Länge mal Höhe ihren Ursprung. Bei der Schachtel, die aus einem Stück besteht, spricht man von Längs- und Breitseiten statt Teilen.

Die Maße einer Schachtel können über die Innen- oder die Außenmaße definiert werden. Da die Außenmaße auch die Material- und Wandstärken mit einschließen, sind sie zum Beispiel wichtig, wenn eine Schachtel in einen Versandumschlag oder ein Regalsystem passen muss. Häufiger ist aber der Fall, dass bestimmte Unterlagen oder Gegenstände in einer Schachtel Platz finden sollen. Dann spricht man über die Innenmaße.

 

Kasten

Der handgefertigte Kasten wird aus einzelnen Pappzuschnitten zusammengesetzt und üblicherweise mit Papier oder Gewebe bezogen. Bei einer halb oder ganz maschinellen Fertigung wird einseitig ein Papier – der spätere Spiegel innen – auf den Graukarton kaschiert.
Nach der Trocknung wird die Form mit einem Stanzwerkzeug ausgestanzt, welches auch die Biegestelle(Faltkanten) einritzt. Der Kasten wird aufgerichtet und von außen bezogen.

 

Schachtel

Die Schachtel kann aus einer gestanzten, geritzten, gerillten oder gestauchten, unbezogenen Pappe bestehen oder aus einem Karton um 300 g/qm, aus dem einfache wie komplexe Faltschachteln mit Einlagen, unterschiedlichen Ebenen und Unterteilungen gefertigt werden.
Gerade bei den gestanzten Faltschachteln lassen sich vergleichsweise einfach nicht rechtwinkelige Formen erzeugen.

 

Block

Ein Stapel Papierblätter, die mittels Klebung oder Klammerung miteinander verbunden sind
und nach Bedarf abgerissen werden können.

 

Heft

Ein Heft besteht aus gefalzten Blättern, die geheftet sind, meistens durch Draht- oder Fadenheftung,
die außen an der Falz sichtbar ist. Es wird zwischen Heften ohne Umschlag, mit Papier- oder Kartonumschlag, mit Karton- und zusätzlichem Papierumschlag unterschieden.

 

Broschur

Broschuren bestehen aus gefalzten Bogen oder aus einzelnen Blättern, die geheftet und mit einem Umschlag aus Karton oder Pappe verbunden sind. Ursprünglich als Provisorium gedacht, um das Druckwerk später vom Buchbinder fest einbinden zu lassen, bestand der Umschlag aus einem Papier. Man unterscheidet bei den Broschuren die einfache Broschur, auch Weichbroschur oder Softcover genannt, die Steifbroschur, die Schweizer Broschur, die englische und die französische Broschur.

 

Einfache Broschur

Bei der einfachen Broschur ist der Buchblock mit Draht oder Faden geheftet oder geleimt. Der zwei- oder vierfach gerillte Umschlag aus Karton wird direkt am Rücken,
bei Vierfach-Rillung auch quer zum Buchblock, angeleimt.
So ist ein Taschenbuch eine Broschur mit einem zweifach gerillten Rücken und einfacher Klebebindung.

 

Englische Broschur

Dabei handelte es sich ursprünglich um eine bibliophile Interimskartonage. Heute versteht man darunter einen mit Draht oder Faden gehefteten und beschnittenen Buchblock, der in einen unbedruckten Umschlag aus Karton geklebt ist. Um diesen Kartonumschlag wird ein zweiter, bedruckter, gestanzter oder geprägter Papierumschlag gelegt, der am Rücken und an den eingeschlagenen Klappen geklebt sein kann.
Er kann auch aus Pergamin, Transparentpapier und anderem bestehen.

 

Französische Broschur

Sie ist auch als Breitklappenbroschur bekannt. An den Rücken des wie bei einer einfachen Broschur gearbeiteten Buchblocks wird ein Umschlag mit nach innen gefalteten Klappen geklebt.
Der Umschlag kann an drei Seiten überstehen.

 

Steifbroschur

Bei der Steifbroschur bestehen die Buchdeckel aus dicken, bezogenen oder unbezogenen Pappen. Die Bogen für den Inhalt können wie bei jeder Broschur im Rücken geleimt oder fadengeheftet werden. Der Rücken kann direkt gefälzelt – mit einem Gewebestreifen bezogen und auf den Block geklebt – werden oder eine Rückeneinlage aus Karton oder Pappe erhalten, wodurch er geglättet wird. Der Rücken kann gerade oder gerundet sein. Die Deckel werden mit einem Abstand zum Rücken, der sich nach der Dicke der Pappe richtet, auf den Vorsatz geklebt.
Die Broschur wird am Ende im Ganzen dreiseitig beschnitten. Eine dreiseitig beschnittene Broschur mit geradem Rücken kann einen Farbschnitt oder abgerundete Ecken erhalten.
Die Deckel können aber auch einen Überstand haben und bezogen sein.

 

Schweizer Broschur

Bei der Schweizer Broschur ist der Buchblock am Rücken mit einem Gewebe- oder Papierstreifen eingefasst,
also gefälzelt.
Anstelle des Fälzels kann auch ein dünner Umschlag verarbeitet werden. Der äußere Kartonumschlag klebt nicht am Rücken des Buchblocks, sondern mit einem schmalen Streifen auf der dritten Umschlagseite.
So können dicke Pappen, zweifach gerillt oder gestaucht, als Umschläge verwendet werden,
ohne das Aufschlagverhalten der Broschur zu behindern.

 

Leporello

Der Buchblock eines Leporellos besteht aus einem mehrfach parallel gerillten Papier, dadurch hängen die Blätter seitlich zusammen. Der Umschlag, hier spricht man von den äußeren oder von den vorderen und hinteren Deckeln, kann je nach Dicke des Buchblocks aus Pappen ab 0,5 bis circa 2 mm bestehen. Diese Deckel können auch mit Papier, Druckbogen oder Gewebe bezogen sein. Eine andere Art, ein Zickzackbuch herzustellen, besteht in dem mehrfachen Aneinanderhängen von Pappdeckeln durch beidseitig geklebte Gewebestreifen. Die beiden Seiten der Pappdeckel können mit einem Papier bezogen werden.
Nach der Trocknung wird dieses Leporello im Ganzen, oben und unten, beschnitten.

 

Drahtkammbindung

Der Buchblock für eine Drahtkammbindung besteht aus einzelnen Blättern. Das hat den Vorteil, dass unterschiedliche Materialien- und Papiersorten oder auch Registerblätter eingearbeitet werden können. Entweder wird der Buchblock durch Pappdeckel von bis zu 2 mm Dicke geschützt oder durch einen Umschlag mit einer eingelegten oder eingeklebten Klappe, an die der Buchblock gebunden wird.
Bei dreifach gerillten Umschlägen aus Karton von circa 300 g/qm kann die Drahtkammbindung
auch durch den Rücken oder durch den hinteren Deckel verlaufen.

 

Buch

Bücher bestehen aus gehefteten Bogen, die mit einem Umschlag (Einband) versehen sind. Besteht der Einband aus einer bezogenen Pappe, deren Kanten dreiseitig zum Inhalt überstehen, spricht man vom Hardcover, welches in der Regel fadengeheftet ist.
Besteht der Einband aus einem weichen Karton, handelt es sich um ein Softcover,
welches in der Regel im Rücken geleimt und am Ende dreiseitig beschnitten ist.

 

Schuber

Schuber, früher auch Futteral genannt, dienen dem Schutz von Büchern oder einer Sammlung mehrerer Broschuren und ähnlichem als Verpackung. Ein Schuber kann aus gestanzter, geritzter oder gerillter Pappe sowie aus Karton bestehen oder aus einzelnen Pappeteilen, die an den Ecken gefälzelt oder über die ganzen Seiten bezogen werden.
Er kann um eine Klappe zum Verschließen oder einen Verschluss ergänzt werden. Bei einem Schuber ohne Klappe können an der offenen Seite Grifflöcher zum leichteren Entnehmen des Inhalts eingearbeitet sein.